Montag, 11. Februar 2013

Alaaf und Helau: Krapfen am Rosenmontag!

Karneval ist ja nicht so meine Party. Aber wenn meine Kinder Rosenmontag aus Kindergarten und Schule kommen, gucken wir total gerne im Fernsehen den Kölner Rosenmontagszug und futtern dabei Berliner. Dieses Jahr habe ich mal keine gekauft, sondern Krapfen selber gemacht. Auf der Suche nach einem schönen Rezept bin ich bei PETRA fündig geworden. Sie hatte ein Rezept für Rosinenkugeln, das ich aber weil es hier nicht viele Rosinenliebhaber gibt, etwas abgewandelt habe. So sind daraus kleine "berlinerähnliche" Krapfen geworden, die ich in Zimt-Zucker gewälzt habe und mit Puderzucker noch ein bisschen eingeschneit habe. Dazu gibts gleich Kaffee (oder doch lieber Tee?) aus meiner neuen Lieblingstasse, die ich HIER in Unna in UTEs Laden gekauft habeDie Krapfen sind übrigens total klasse geworden: ganz lockerer Hefeteig, der im Gegensatz zu Quarkbällchen & Co. gar nicht so fett und schwer daherkommt. Ich habe den Teig auch nur mit Milch und ohne Butter gemacht, das schadet ihm nicht - ganz im Gegenteil. Und zu süß sind sie auch nicht  - perfekt also! Und jetzt die Glotze an und her mit den Kamellen! Ein besonderer Gruß geht auch an meinen Schwager, einen alten Kölner, den es hier ins Ruhrgebiet verschlagen  hat. Und an meine Freundin Birte, die nicht nur auch aus Köln hierhin gezogen ist, sondern auch nur bei genanntem Schwager jetzt um die Ecke wohnt. Ich hebe Euch einen auf!



Karnevals-Krapfen 
(modifiziert nach einem Rezept für Rosinenkugeln von Petra)

500 g Mehl (550er)
80 g brauner Zucker
1 Würfel Hefe
300 ml Milch
2 Eier
1 Teller mit Zimtzucker
Puderzucker
1 Liter Sonnenblumenöl

Hefe kleinbröseln und zusammen mit Zucker und den Eiern in lauwarmer Milch auflösen, dann das Mehl esslöffelweise dazugeben, bis ein schöner Hefeteig entstanden ist. Der muss dann zugedeckt eine Stunde gehen. Dann mit einem Löffel kleine Nocken abstechen und diese mit der Hand rund formen. Die Kugeln müssen dann nochmal auf einem bemehlten Backpapier eine halbe Stunde gehen. Das Öl dann erhitzen bis an einem Holzstiel kleine Blasen hochsteigen und je nach Topfgröße 3-5 Teiglinge von beiden Seiten goldbraun backen. Dann auf Küchenpapier abtropfen lassen und schnell in der Zuckermischung wälzen (Danke Lena!).
Dann noch ein bisschen mit Puderzucker bestäuben und ab dafür!







                      Viele Grüße und nochmal Alaaf und Helau!


Kommentare:

  1. Hi Christine,

    sehen köstlich aus deine Krapfen,
    die macht bei uns nur das liebe Ömchen *gg*

    viel Spaß & wie sagt man bei euch "Alaaf und Helau!"

    LG Netzchen

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  2. ui...die sehen lecker aus. würde gerne nun eins essen.

    LG
    Diana

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  3. oh ja, die möchte ich auch einmal ausprobieren...
    ich habe dieses jahr meinen ersten gegessen *schluck*, ich habe sie sonst abgrundtief verabscheut, aber als ich sie dann probiert habe, .... *mhh....* :-)

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  4. Das Rezept klingt aber gut und die sehen sehr lecker aus. ! Schon lange nicht mehr selber gebacken. Nach der gestrigen Aktion muss ich aber immer noch die Küche lüften.
    Liebe Grüße, Éva

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  5. Oh, Krapfen sind sowas feines, ich mag die total gerne.

    Und danke für deinen Kommentar. Mit Guglhupfformen stell ich mir das auch gut vor. Am besten mit schönen alten. Die Bilder habe ich selbst gemacht. Den passenden Post dazu findest du da: http://gutentag.info/blog/?p=9302


    Liebe Grüße

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  6. Hallo liebe Christine, diese Krapfen sehen köstlich aus! Wie schade, dass Karneval schon wieder vorbei ist. Beim nächsten Mal muss ich die unbedingt auch einmal ausprobieren. Wieviele Krapfen haben sich denn aus deinem Rezept backen lassen? Auf deinen Bildern sieht es nach einer richtigen Krapfeninvasion aus :-)
    Viele Grüße
    Christiane

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  7. Hi Christiane,
    Krapfeninvasion trifft es sehr gut! Ich muss jetzt mal schätzen, aber es waren sicher 24 Stück.
    Liebe Grüße!

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